Wellpappe
Mailer-Box
Versandschachtel aus Wellpappe mit Steckdeckel: Boden in der Mitte, doppelte Seitenwände mit Verriegelungsnasen, Ohren an Vorder- und Rückwand, Deckel mit Staubklappen und Einstecklasche; ohne Klebung.
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- Vorlage
- Mailer-Box
- Kategorie
- Wellpappe
- Maßbezug
- Innenmaß
- Standardmaße
- 250 × 180 × 80 mm
- Parameter
- 23
- Version
- v3
- Vorlagen-ID
- corrugated.mailer
Maße und Grenzen
Standardmaße der Vorlage und zulässiger Bereich in mm.
| Maß | Standard | Bereich |
|---|---|---|
| Länge | 250 mm | 60–600 mm |
| Breite | 180 mm | 60–600 mm |
| Höhe | 80 mm | 20–300 mm |
Parameter dieser Konstruktion
23 Parameter mit Standardwert und Grenzen, im Editor einstellbar.
| Parameter | Standard | Bereich | Hinweis |
|---|---|---|---|
UmschlagbreiterimWidth | 10 mm | 3–20 mm | Breite des Umschlags der doppelten Wand (Rillung zu Rillung); nimmt die Klappen in der Tasche auf. |
KlappenspaltflapGap | 5 mm | 1–10 mm | Spalt zwischen benachbarten Klappen bzw. Wänden; mindestens etwa die Materialstärke. |
Ohrenlänge (Anteil)earRatio | 80 % | 50–95 % | Länge der Ohren bzw. Eckklappen als Anteil der halben Innenbreite. |
Deckel-Staubklappen (Anteil)lidFlapRatio | 70 % | 30–95 % | Länge der Staubklappen am Deckel als Anteil der Innenhöhe. |
StaubklappenwinkeldustFlapAngle | 15° | 0–30° | Schräge der Staubklappen (beim Mailer auch der Ohren); größere Winkel verhindern Kollisionen beim Falten. |
EinstecktiefetuckDepth | 30 mm | 10–80 mm | Wie tief die Einstecklasche in die Schachtel greift; höchstens etwa die halbe Breite (beim Mailer die Höhe). |
Radius der EinstecklaschetuckRadius | 5 mm | 0–20 mm | Eckenradius der Einstecklasche; begrenzt durch die halbe Laschenbreite bzw. Einstecktiefe. |
Schulter der EinstecklaschetuckShoulder | 3 mm | 1–15 mm | Seitlicher Einzug der Einstecklasche gegenüber dem Deckel, damit sie leicht einsteckt. |
VerriegelungsnasenlockTabs | an | an / aus | Verriegelt die Innenwände mit Nasen in Schlitzen im Boden. |
Anzahl NasenlockTabCount | 2 | 1–4 | Anzahl der Verriegelungsnasen je Wand. |
NasenbreitelockTabWidth | 25 mm | 10–60 mm | Breite einer Verriegelungsnase. |
NasentiefelockTabDepth | 6 mm | 2–15 mm | Wie weit eine Verriegelungsnase vorsteht; mindestens Materialstärke plus Spiel. |
Schlitzbreite im BodenslotWidth | 5 mm | 1–10 mm | Breite der Schlitze im Boden für die Verriegelungsnasen; mindestens die Materialstärke, mit Abstand zur Rillung. |
DaumenausschnittthumbNotch | an | an / aus | Halbrunder Ausschnitt an der Vorderkante zum leichten Öffnen. |
Radius des DaumenausschnittsthumbNotchRadius | 12 mm | 5–30 mm | Radius (= Tiefe) des Daumenausschnitts. |
Fensterwindow | aus | an / aus | |
FensterformwindowShape | rectangle | rectangle · oval | |
FensterbreitewindowWidth | 120 mm | 10–400 mm | |
FensterhöhewindowHeight | 80 mm | 10–400 mm | |
Eckenradius des FensterswindowCornerRadius | 4 mm | 1–20 mm | |
Fensterlage waagrechtwindowPositionX | 50 % | 20–80 % | |
Fensterlage senkrechtwindowPositionY | 50 % | 20–80 % | |
FolienrandfilmMargin | 6 mm | 3–12 mm |
Aufbau
Vorder- und Rückwand aufrichten und die Ohren nach innen falten. Seitenwände darüber aufrichten, den Umschlag nach innen falten und die Nasen in die Bodenschlitze stecken. Nach dem Befüllen den Deckel schließen, Staubklappen einfalten und die Einstecklasche einstecken.
Laufrichtung
Laufrichtung senkrecht auf dem Zuschnitt (prüfen)
Referenzhinweis
ähnlich FEFCO 0427 · Zuordnung unbestätigt
Angaben wie „ähnlich FEFCO“ oder „ECMA-Familie, unbestätigt“ dienen nur der Orientierung. Die Vorlagen sind eigene Konstruktionen; eine Zuordnung zu einem Normcode ist nicht bestätigt und keine Markenbehauptung.
Häufige Fragen zu dieser Vorlage
Welche Welle ist für den Mailer geeignet?
Das Katalogbeispiel nennt Welle E oder Mikrowelle. Startprofile für B und C sind ebenfalls vorhanden. Die Auswahl hängt vom Produkt und von der Produktion ab. Das Profil ist nicht kalibriert. Prüfe Passung, Verriegelung und Schutzwirkung am Zielmaterial, bevor du die Serie freigibst.
Warum hat der Mailer doppelte Wände?
Die Seitenwände werden nach innen umgeschlagen und über Nasen im Boden gehalten. Die Ohren liegen darin. Die mehrfachen Faltungen verändern den verfügbaren Raum und addieren Rillkompensation. Die Vorschau zeigt diese Konstruktion, bestätigt aber keine Belastbarkeit; die prüfst du am physischen Muster.
Wie viel Spiel braucht mein Produkt?
Es gibt keinen pauschalen Wert für jedes Produkt. Miss Produkt, Einlage und Verschluss und berücksichtige den Befüllablauf. Das Materialprofil verändert die fertige Passung. Ein rechnerisch gültiges Innenmaß genügt deshalb nicht. Bestimme das Spiel mit einem Muster aus der tatsächlich verwendeten Wellpappe.
Was bedeutet Innendruck?
Innendruck legt das Artwork auf die innere Druckseite. Das Artwork-PDF wird dafür gespiegelt; die Konstruktion behält ihren Maßbezug. Nach dem Falten sind umgeschlagene Wandflächen anders sichtbar. Kontrolliere deshalb ein beidseitig markiertes Muster und stimme Druckseite und Leserichtung mit der Druckerei ab.
Kann ich die Datei an die Druckerei schicken?
Die Produktions-Dieline, das Artwork-PDF und der Bericht bilden die Übergabe. Stimmen Maschinenprofil, Wellenrichtung und Dateikonventionen noch nicht fest, ist die Datei zunächst eine Abstimmungsgrundlage. Die Referenzzuordnung ist unbestätigt. Prototypen in drei Größen und eine Freigabe durch den Produktionspartner stehen noch aus.
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