Faltschachteln
Klappdeckelschachtel
Faltschachtel mit Steckboden und an der Rückwand angeschlagenem Klappdeckel; die Deckelvorderwand greift außen über die Front, ihre Einstecklasche wird durch einen Schlitz in der Front gesteckt.
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- Vorlage
- Klappdeckelschachtel
- Kategorie
- Faltschachteln
- Maßbezug
- Innenmaß
- Standardmaße
- 80 × 50 × 100 mm
- Parameter
- 25
- Version
- v3
- Vorlagen-ID
- carton.hinged.lid
Maße und Grenzen
Standardmaße der Vorlage und zulässiger Bereich in mm.
| Maß | Standard | Bereich |
|---|---|---|
| Länge | 80 mm | 30–200 mm |
| Breite | 50 mm | 30–200 mm |
| Höhe | 100 mm | 30–200 mm |
Parameter dieser Konstruktion
25 Parameter mit Standardwert und Grenzen, im Editor einstellbar.
| Parameter | Standard | Bereich | Hinweis |
|---|---|---|---|
KlebelascheglueFlap | 15 mm | 8–25 mm | Breite der Klebelasche, mit der der Zuschnitt zur Röhre verklebt wird. Das Material verlangt eine Mindestbreite. |
KlebelaschenwinkelglueFlapAngle | 12° | 0–20° | Schräge an den Enden der Klebelasche; erleichtert Falten und Aufrichten. |
EinstecktiefetuckDepth | 15 mm | 10–30 mm | Wie tief die Einstecklasche in die Schachtel greift; höchstens etwa die halbe Breite (beim Mailer die Höhe). |
Radius der EinstecklaschetuckRadius | 4 mm | 0–10 mm | Eckenradius der Einstecklasche; begrenzt durch die halbe Laschenbreite bzw. Einstecktiefe. |
Schulter der EinstecklaschetuckShoulder | 3 mm | 2–6 mm | Seitlicher Einzug der Einstecklasche gegenüber dem Deckel, damit sie leicht einsteckt. |
Staubklappenlänge (Anteil)dustFlapRatio | 80 % | 50–95 % | Länge der Staubklappen als Anteil der verfügbaren Länge. |
StaubklappenwinkeldustFlapAngle | 20° | 0–45° | Schräge der Staubklappen (beim Mailer auch der Ohren); größere Winkel verhindern Kollisionen beim Falten. |
Freischnitt der StaubklappedustFlapReliefExperte | 2 mm | 1–5 mm | Abstand zwischen Staubklappe und Deckel entlang der Rillung; mindestens die Materialstärke. Die Maschine verlangt eine Mindestschlitzbreite. |
SchlitzbreiteslitWidthExperte | 0 mm | 0–3 mm | Breite der Schlitze bzw. Einschnitte; 0 = Messerschnitt. Die Maschine verlangt eine Mindestschlitzbreite. |
DeckelüberstandlidOverhang | 20 mm | 10–60 mm | Höhe der Deckelvorderwand, die außen über die Front greift; höchstens die halbe Höhe. In dieser Höhe liegt der Schlitz in der Front. |
Einstecktiefe am DeckellidTabDepth | 10 mm | 5–25 mm | Wie tief die Einstecklasche der Deckelvorderwand durch den Schlitz in die Schachtel greift; höchstens die halbe Breite. |
Breite der DeckellaschelidTabWidth | 30 mm | 10–120 mm | Breite der Einstecklasche an der Deckelvorderwand; der Schlitz in der Front ist 2 mm länger. Je Seite bleibt eine Schulter von mindestens 3 mm. |
AufhängelochhangHole | none | none · euro · round · slot | Loch zum Aufhängen am Verkaufsregal: Euro-Loch (Langloch mit Rundloch darüber), Rundloch oder Schlitz. Bei Schachteln und beim Geschenkkarten-Halter sitzt es mittig in einem Kopfteil über der Oberkante. |
LochbreitehangHoleWidth | 30 mm | 10–60 mm | Breite des Langlochs beim Euro-Loch und beim Schlitz. |
SchlitzhöhehangHoleHeight | 5 mm | 2–10 mm | Höhe des Langlochs beim Euro-Loch und beim Schlitz; die Enden sind halbrund. |
LochdurchmesserhangHoleDiameter | 10 mm | 3–20 mm | Durchmesser des Rundlochs bzw. des Kreises über dem Langloch beim Euro-Loch; beim Euro-Loch größer als die Schlitzhöhe. |
Höhe KopfteilhangTabHeight | 25 mm | 15–60 mm | Höhe des Kopfteils über der Oberkante; das Loch sitzt in seiner Mitte und hält zu allen Kanten mindestens 3 mm Steg. |
Fensterwindow | aus | an / aus | |
FensterformwindowShape | rectangle | rectangle · oval | |
FensterbreitewindowWidth | 50 mm | 10–400 mm | |
FensterhöhewindowHeight | 25 mm | 10–400 mm | |
Eckenradius des FensterswindowCornerRadius | 4 mm | 1–20 mm | |
Fensterlage waagrechtwindowPositionX | 50 % | 20–80 % | |
Fensterlage senkrechtwindowPositionY | 50 % | 20–80 % | |
FolienrandfilmMargin | 6 mm | 3–12 mm |
Aufbau
Zuschnitt an allen Rillungen vorbrechen, Klebelasche innen auf die Rückseite kleben und die Schachtel flachlegen. Zum Befüllen aufrichten, Boden mit Staubklappen und Einstecklasche schließen. Nach dem Befüllen obere Staubklappen einfalten, Deckel schließen, Deckelvorderwand über die Front legen und die Einstecklasche in den Schlitz stecken.
Laufrichtung
Laufrichtung parallel zur Höhe: Wandrillungen längs, Deckel- und Bodenrillungen quer; der Deckel bleibt steif und die Deckelvorderwand liegt flach an der Front (prüfen mit Testdruckerei).
Referenzhinweis
ECMA-Familie, unbestätigt
Angaben wie „ähnlich FEFCO“ oder „ECMA-Familie, unbestätigt“ dienen nur der Orientierung. Die Vorlagen sind eigene Konstruktionen; eine Zuordnung zu einem Normcode ist nicht bestätigt und keine Markenbehauptung.
Häufige Fragen zu dieser Vorlage
Wo ist der Klappdeckel angeschlagen?
Der Deckel ist über eine Rillung mit der Rückseite verbunden. Beim Schließen legt sich seine Vorderwand außen über die Front. Deren Einstecklasche greift durch den Frontschlitz. Der untere Steckverschluss gehört zu einem getrennten Bodenaufbau; er ist nicht Teil des rückseitigen Deckelscharniers.
Wie hängen Überstand und Frontschlitz zusammen?
lidOverhang beschreibt die Höhe der Deckelvorderwand und damit die Position des Schlitzes in der Front. Der Überstand darf höchstens die halbe Schachtelhöhe betragen. Ändere ihn zusammen mit Laschenbreite und Einstecktiefe. Prüfe am Muster, ob die Vorderwand anliegt und die Lasche im Schlitz sicher greift.
Was bedeutet Schlitzbreite null?
Der Startwert slitWidth=0 bezeichnet einen Messerschnitt. Eine positive Breite erzeugt dagegen einen ausgestanzten Schlitz, dessen Weite zum Maschinenprofil passen muss. Der Frontschlitz ist 2 mm länger als die Deckellasche breit ist. Ob der Messerschnitt für den Zielkarton geeignet ist, bestätigst du mit der Druckerei und einem Verschlussmuster.
Wo liegt ein optionales Aufhängeloch?
V2 erzeugt das Kopfteil an der Front. Es ragt durch einen zusätzlichen Schlitz im Klappdeckel, weil dessen Scharnier die Rückseite belegt. Im gezeigten Startbeispiel ist die Option ausgeschaltet. Bei aktivierter Aufhängung prüfst du den Kopfteil-Durchlass, Lochform und Stege gemeinsam; eine Tragfähigkeitsfreigabe folgt daraus nicht.
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