Faltschachteln
Steckbodenschachtel umgekehrt
Wie die gerade Steckbodenschachtel, aber die untere Einstecklasche sitzt an der Rückseite; die Laschen stecken von gegenüberliegenden Seiten ein.
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- Vorlage
- Steckbodenschachtel umgekehrt
- Kategorie
- Faltschachteln
- Maßbezug
- Innenmaß
- Standardmaße
- 55 × 55 × 125 mm
- Parameter
- 18
- Version
- v3
- Vorlagen-ID
- carton.tuckend.reverse
Maße und Grenzen
Standardmaße der Vorlage und zulässiger Bereich in mm.
| Maß | Standard | Bereich |
|---|---|---|
| Länge | 55 mm | 20–200 mm |
| Breite | 55 mm | 20–200 mm |
| Höhe | 125 mm | 20–200 mm |
Parameter dieser Konstruktion
18 Parameter mit Standardwert und Grenzen, im Editor einstellbar.
| Parameter | Standard | Bereich | Hinweis |
|---|---|---|---|
KlebelascheglueFlap | 15 mm | 8–25 mm | Breite der Klebelasche, mit der der Zuschnitt zur Röhre verklebt wird. Das Material verlangt eine Mindestbreite. |
KlebelaschenwinkelglueFlapAngle | 12° | 0–20° | Schräge an den Enden der Klebelasche; erleichtert Falten und Aufrichten. |
EinstecktiefetuckDepth | 15 mm | 10–30 mm | Wie tief die Einstecklasche in die Schachtel greift; höchstens etwa die halbe Breite (beim Mailer die Höhe). |
Radius der EinstecklaschetuckRadius | 4 mm | 0–10 mm | Eckenradius der Einstecklasche; begrenzt durch die halbe Laschenbreite bzw. Einstecktiefe. |
Schulter der EinstecklaschetuckShoulder | 3 mm | 2–6 mm | Seitlicher Einzug der Einstecklasche gegenüber dem Deckel, damit sie leicht einsteckt. |
Staubklappenlänge (Anteil)dustFlapRatio | 80 % | 50–95 % | Länge der Staubklappen als Anteil der verfügbaren Länge. |
StaubklappenwinkeldustFlapAngle | 20° | 0–45° | Schräge der Staubklappen (beim Mailer auch der Ohren); größere Winkel verhindern Kollisionen beim Falten. |
Freischnitt der StaubklappedustFlapReliefExperte | 2 mm | 1–5 mm | Abstand zwischen Staubklappe und Deckel entlang der Rillung; mindestens die Materialstärke. Die Maschine verlangt eine Mindestschlitzbreite. |
SchlitzverschlusslockSlit | aus | an / aus | Fügt Nasen an der Einstecklasche und passende Schlitze an der Rillung hinzu; die Lasche rastet ein. |
NasenbreitelockTabWidth | 12 mm | 5–30 mm | Breite einer Verriegelungsnase. |
NasentiefelockTabDepth | 3 mm | 2–6 mm | Wie weit eine Verriegelungsnase vorsteht; mindestens Materialstärke plus Spiel. |
SchlitzlängeslitLength | 14 mm | 7–40 mm | Länge der Verriegelungsschlitze; mindestens so lang, wie die Nase breit ist. |
SchlitzbreiteslitWidthExperte | 0 mm | 0–3 mm | Breite der Schlitze bzw. Einschnitte; 0 = Messerschnitt. Die Maschine verlangt eine Mindestschlitzbreite. |
AufhängelochhangHole | none | none · euro · round · slot | Loch zum Aufhängen am Verkaufsregal: Euro-Loch (Langloch mit Rundloch darüber), Rundloch oder Schlitz. Bei Schachteln und beim Geschenkkarten-Halter sitzt es mittig in einem Kopfteil über der Oberkante. |
LochbreitehangHoleWidth | 30 mm | 10–60 mm | Breite des Langlochs beim Euro-Loch und beim Schlitz. |
SchlitzhöhehangHoleHeight | 5 mm | 2–10 mm | Höhe des Langlochs beim Euro-Loch und beim Schlitz; die Enden sind halbrund. |
LochdurchmesserhangHoleDiameter | 10 mm | 3–20 mm | Durchmesser des Rundlochs bzw. des Kreises über dem Langloch beim Euro-Loch; beim Euro-Loch größer als die Schlitzhöhe. |
Höhe KopfteilhangTabHeight | 25 mm | 15–60 mm | Höhe des Kopfteils über der Oberkante; das Loch sitzt in seiner Mitte und hält zu allen Kanten mindestens 3 mm Steg. |
Aufbau
Zuschnitt an allen Rillungen vorbrechen. Klebelasche auf die Innenseite der gegenüberliegenden Wand kleben und die Schachtel flachlegen. Zum Befüllen aufrichten, Staubklappen einfalten und Einstecklaschen von vorne und hinten einstecken.
Laufrichtung
Laufrichtung parallel zur Höhe: Die Wandrillungen liegen längs zur Laufrichtung und falten sauber (prüfen mit Testdruckerei).
Referenzhinweis
ECMA-Familie, unbestätigt
Angaben wie „ähnlich FEFCO“ oder „ECMA-Familie, unbestätigt“ dienen nur der Orientierung. Die Vorlagen sind eigene Konstruktionen; eine Zuordnung zu einem Normcode ist nicht bestätigt und keine Markenbehauptung.
Häufige Fragen zu dieser Vorlage
Wo sitzt die untere Einstecklasche?
Sie sitzt an der Rückseite; die obere bleibt an der Front. Damit greifen die Verschlüsse von gegenüberliegenden Wänden ein. Beim Artwork solltest du die Bodenfläche und ihre Leserichtung am aufgerichteten Muster betrachten. Ein Druckbild für die gerade Variante lässt sich deshalb nicht ungeprüft auf die umgekehrte Anordnung übernehmen.
Wann brauche ich den Staubklappenfreischnitt?
V2 und V3 enthalten dustFlapRelief. Dieser Abstand trennt Staubklappe und Deckel entlang der Rillung und muss zu Materialdicke und Maschinenminimum passen. Verkleinere ihn nicht allein, um die Kontur dichter zu legen. Prüfe den Freischnitt beim Vorbrechen und das Einfalten der unteren Klappen mit dem später verwendeten Karton.
Ist das Aufhängeloch immer vorhanden?
Nein. Version 3 startet mit hangHole=none. Erst eine andere Auswahl erzeugt das Kopfteil an der Rückseite und den entsprechenden Ausschnitt. Breite, Höhe oder Durchmesser hängen von der Lochform ab. Prüfe die verbleibenden Stege und die tatsächliche Aufhängung am Muster; der Export bestätigt keine Tragfähigkeit.
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